Beckenboden Ratgeber

Elektrostimulation

Die Elektrostimulation, besser bekannt als Reizstromtherapie, eignet sich sehr gut als Behandlungsmethode im Vorfeld des Beckenboden-Trainings. Sie bewirkt ein Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur und ist für viele die Möglichkeit, erstmals ihren Beckenboden zu spüren.

Danach ist eine aktive Beckenboden-Gymnastik besonders effektiv. Die Reizstromtherapie eignet sich für Männer und Frauen. Dabei werden Elektroden, welche zur Elektrostimulation benötigt werden, äußerlich oder auch vaginal angebracht. Bei Männern bedient man sich für die innere Anwendung des Enddarms. Die Elektroden animieren die verschiedenen Beckenboden-Muskelgruppen zum Zusammenziehen.

Die Therapie verbessert etwa ¾ der Symptome für Stressinkontinenz. Auch Dranginkontinenz wird durch niedrige Stromfrequenzen deutlich reduziert, da sie die Hyperaktivität der Blasenwandmuskulatur bremsen. Haben die Betroffenen durch die Elektrostimulation eine Wahrnehmung für ihren Beckenboden bekommen und sind in der Lage ihn selbstständig anzuspannen, kann mit der aktiven Phase der Beckenboden-Gymnastik begonnen werden.

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